PAOLO IN NEUEM LICHT

Frida Ström ist 35 Jahre alt und seit 2005 als Werbefotografin tätig; ihr hauptsächlicher Wirkungskreis ist Stockholm. Von Frida stammt die dramatische Umrahmung und die schöne Beleuchtung des umfangreichen Fotomaterials in diesem Herbst. Ihr Stockholmer Fotostudio teilt sie mit einem Kollegen, außerdem ist sie oft sowohl in Schweden als auch im Ausland unterwegs.

Mit ihrer aufgeschlossenen, positiven Einstellung und ihrer hohen Flexibilität übernimmt Frida Aufträge unterschiedlichster Art. Außerdem arbeitet Frida sehr lösungsorientiert – erfahrungsgemäß ein großer Vorteil angesichts der Komplexität vieler Aufträge. Wir nehmen sie beim Wort. Im Vorfeld der aktuellen Kampagne des Samtprogramms PAOLO hatten wir Gelegenheit, Frida etwas näher kennenzulernen.

Woher kommt dein großes Interesse für Bilder und Fotografie?
Die Welt durch eine Kameralinse zu sehen hat mich schon früh fasziniert: Situationen und Menschen in einem klar definierten Rahmen bewahren zu können. Wir sind von ständigen Vorgängen umgeben und ich hatte wohl das Bedürfnis, mir eine andere, ruhigere Welt zu schaffen. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich durch meine Bilder etwas vermitteln konnte. Ich konnte mich ausklinken und selbst entscheiden, was ich an mich heranlassen wollte und wie ich eine Situation, eine Stimmung oder einen Menschen auslegen wollte. Ich habe mich wirklich in diese Ausdrucksweise verliebt.

Was macht deiner Ansicht nach ein gutes Bild aus?
Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Was willst du mit deinem Bild bezwecken?

Worauf kommt es an, wenn man Interieurs und insbesondere Stoffe fotografiert?
Komposition, Ausgewogenheit und Licht. Dann stelle ich mir immer eine ganze Reihe von Fragen. Welche Form oder welches Material sollen hervorgehoben werden? Wie reagiert dieses Material auf Beleuchtung? Was genau soll dargestellt werden und vor allem: Was für ein Gefühl soll das Bild erzeugen?

Hast du ein paar gute Tipps, worauf man beim Fotografieren von Menschen achten soll?
Am besten bereitet man sich gut vor, damit man sich statt auf die Technik ganz auf die Person konzentrieren kann. Man sollte sich auch Zeit lassen, bevor man die Kamera auspackt, um erstmal einen guten Kontakt zu der Person aufzubauen, die fotografiert werden soll. Dann muss man sich überlegen, wozu das Foto dienen soll und welche räumliche Atmosphäre am besten geeignet ist. Eine gutes Zusammenspiel ist wichtig, um eventuelle Spannungen aus der Welt zu schaffen.

Was reizt dich an der Aufgabe, die Marke LINUM und unser Produktsortiment zu präsentieren?
Es macht unglaublich viel Spaß, dass ich bei diesem Projekt so viel kreative Freiheit hatte. Der Auftrag bestand darin, Kissen, Vorhänge und Tagesdecken in einem völlig neuen Kontext zu zeigen, also keine klassische Interieur-Fotografie. Ich habe mich mit der Stylistin und Designerin Linda Jägerström zusammengetan und ein Konzept erarbeitet, um die PAOLO-Serie etwas unkonventioneller zu präsentieren. Uns schwebte ein Ausdruck vor, der sowohl das Stoffgewicht als auch die Materialqualität zum Vorschein brachte. So entstanden klare, grafische Bilder, in denen sich Ruhe und Bewegung abwechselten.

Welche der sechs PAOLO-Farben gefällt dir am besten?
In meinem Zuhause bevorzuge ich ruhige, warme Farben, deshalb würde ich Altrosa sagen. Dunkles Anthrazitgrau sieht auch toll aus und passt zu fast allem.

 

 

Die schwedische Fotografin Frida Ström hat seit 2005 Stockholm als Wirkungskreis.Ihre Spezialitäten sind Lifestyle, Einrichtung und Food, wobei sie eine besondere Vorliebe für natürliches Tageslicht hat. Gemeinsam mit Camilla Lundsten gab sie 2016 ihr erstes Buch mit dem Titel Färgstarkt! heraus.